Alita Battle Angel Review

am

Puuh, schwierig einen ´´normalen´´ Einstieg bei einer Review zu wählen, wo mich der Film eigentlich so gar nicht interessiert hat. aber versuchen wir es mal.

Seit neuestem versuche ich wieder des Öfteren ins Kino zu gehen. Dragon Ball super, Ralph Reichts 2 und Alita Battle Angel habe ich mir seitdem angesehen – und um den Letzt genannten geht es heute auch.

´´Handlung´´

Im Jahr 2563, etwa 300 Jahre nach dem „Großen Krieg“, sind auf der Erde die gesellschaftlichen Systeme zerfallen. Von den ursprünglich zwölf reichen Himmelsstädten ist nur noch eine, Zalem, übriggeblieben. Bei seiner Suche nach Cyborg-Technologie findet der Cyborg-Wissenschaftler Dr. Dyson Ido vitale Überreste eines weiblichen Cyborgs auf dem Schrotthaufen Iron Citys, der sich unter Zalem befindet. Er baut die funktionierenden Überreste vom Oberkörper wieder mit einem gelagerten maschinellen Körper zusammen. Ihr Körper besteht bis auf ihr menschliches Gehirn aus Maschinenteilen, und Dr. Ido wird zu einem Ziehvater für sie. Beim Erwachen kann sie sich nicht mehr erinnern, wer sie war oder woher sie kommt. In Iron City lernt Alita Hugo kennen, einen jungen Schrottsammler, der ihr den Rennsport „Motorball“ das erste Mal näherbringt. Alita versucht sich Stück für Stück wieder an ihr altes Leben erinnern zu können, um ihre wahre Bestimmung herauszufinden. ´´

Quelle: Wikipedia

Nach den Trailern bzw. auch im allgemeinen war das einer dieser Filme, die mir nicht egaler hätten sein können, er fiel bei mir von Anfang an in die Kategorie ´´ist halt da´ ´dennoch wollte ich ihm eine Chance geben, ob der filme diese genutzt hat, oder auch nicht, erfahrt ihr in den nächsten Zeilen.

So ganz untypisch für mich, beginne ich mal mit dem positiven:  Die Optik war echt verdammt fein, ich mag dieses Cyperpunk Setting einfach und es war sogar endlich mal wieder ein Film, wo ich es nicht bereute ihn mir auf 3d angesehen  zu haben. Zudem war die Kampfchoreo größtenteils auch verdammt fein anzusehen, die Sportart ´´Motorball´´ war auch ganz ok.

Nun Zum Rest.

Eigentlich bin ich ein großer Fan von Christoph Waltz, warum aber gerade er die Rolle von Herrn IDO annahm, verstehe ich so gar nicht, denn diese passte 0.Vermutlich hättest du diesen Charakter gänzlich aus dem Film streichen können, und es wäre niemanden aufgefallen. Seine Dialoge, sein Handeln förmlich sein komplettes Auftreten ist einfach nur schwerwiegend langweilig, er nimmt die Rolle des sich sorgenden Vaters ein, der hier und da zum Schutze Alitas das ein oder andere verbirgt.

Und klar, ist es das legitimste, das schützen zu wollen, was einem am meisten bedeutet (auch wenn ich die Bindung zwischen Alita und Dr. Dyson Ido nie wirklich fühlen konnte), genauso nervig war das Zusammenspiel des Battle Angels und dessen Ziehvater.

0815 Dialoge wie: sei zuhause wenn es dunkel wird blabla, vertraue hier niemanden blabla. Ich weiß nicht, aber bei sowas schlafe ich ein und bin dann recht rapide sehr schnell genervt. Für mich war er mit Abstand der langweiligste, wie auch gefühlt unnötigste Charakter im ganzen Film.

Kommen wir nun zu Alita. Den Charakter mit der verdammt nervigsten Synchro gepaart mit Pupillen wie einem glauben lässt das Fräulein sei auch einen Chemischen Drogen Trip klebengeblieben.

Sie mimt quasi das bockige Kind, weil sie nach ihren eigenen Regeln leben will usw. usw. halt diese typische Teenager Figur..

Was mir sehr gut gefallen hat bei ihr, waren ihre kampfeinlagen und hier und da ein paar Einzelaktionen.

Nun haben wir den Dokotor,der in dieser Cyberpunk Welt  Cyborgs repariert und neu zusammenschustert,Alita,die nicht mehr weiß wer sie überhaupt ist, und natürlich das böse, dass sie vernichten will.

Ach ja, und eine Atemberaubende (sarkastisch gemeint) Liebesgeschichte hätten wir auch noch.

Ich weiß nicht so recht….also ganz ehrlich nicht. Du hast im Grunde folgendes:

Ziehvater der Tochter schützen will > Teenager der bockick ist und sich dem willen wiedersetzt > Teenager reißt lieber mit freund herum > der hat jedoch ein Geheimnis > und das bööööse ist ja auch noch da. – im Jahre 2563.

Liest sich für mich halt extremst langweilig, klar man kann das Rad der Zeit nicht neu erfinden, und es kommt vor allem auf die Umsetzung der Geschichte an, die Glaubwürdigkeit, die Bindung zu den einzelnen Charakteren – aber wenn die auch noch käsig ist, ist quasi der ganze Film eher so meeh.

Wie gesagt, die Optik ist echt was feines, auch die 3D Effekte haben sie gut hinbekommen, nichts weltbewegendes, aber sie erfüllten ihren Zweck, die Kämpfe ebenfalls ganz fein anzusehen, jedoch das Ende…..das ist wieder Katastrophal.

Klar, dieser Film ist eine Manga Adaption, wobei der Manga ca. 30 Ausgaben hat glaube ich, da ist es vollkommen logisch das man gigantische Abzüge hat, das die Charakter Entwicklung jetzt nicht so pralle ist wenn man nur 2,5 Stunden Zeit hat, jedoch wurde auch schon bestätigt das 2 weitere Filme kommen, und da verstehe ich dann nicht, warum man sich nicht etwas mehr Zeit genommen hat. Aber naja, mal sehen wann der zweite Teil kommt, und wie dieser dann wird.

Dieser Film fällt, finde ich, halt echt in die kathegorie,kann mann,muss man aber nicht. Wenn einem die Kinokarte gezahlt wird, haste nicht viel falsch gemacht. Aber auch aufgrund der 3D Effekte und der Soundkulisse würde ich diesen Film eher im Kino ansehen, als ihn mir auf DVD zu holen.

Ist meine erste Review seit langem, habe meinen faden noch nicht wirklich gefunden, deswegen liest sie sich vermutlich genauso bescheiden, wie ich den Film fand – falls ja: sorry ^^

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s